iBake an iCake

i Bake an iCake

iBake an iCake

Selbsterdachter Apfelkuchen der sehr gut bei den Verkostern ankam - war eigentlich eine Resteverwertung eines anderen Apfelkuchens (Mehl, Zucker, Butter sowie Backpulver in rauen Mengen zuviel gekauft) und der letzten Äpfel aus dem Garten, resultierte aber in einem sowohl ansehlichen als auch schmackhaften Ergebnis.

Rezept folgt sicher irgendwann… wie zu beobachten habe ich derzeit keine Gelegenheit für neue Einträge :-(

Nacht

Finsternis des Waldes
verlorene Seelen
die Verzweiflung verschlang
weglos, hilflos
und doch weiter voran.

Irrlichter, winzig,
leuchten den Weg
über steinige Pfade
und wurzelknorrige
Winkel, selten gerade.

Der Schritt verzählt sich
stolpern in der Nacht
wenn die Leuchtkraft
nicht mehr genügt,
trügerisch und matt.

Begegnung im Dunkeln
und dieser Hunger nach Licht
Explosion aller Sinne:
ein uralter Jäger
und eine dunkle Spinne.

Erlegt der eine
was er begehrte:
das pochende Herz,
spann die andere derweil
ihr gieriges Netz.

Verharren auf der Lichtung
und blicken sich an:
“bist Du mein Licht?”
eine uralte Frage
die die Stille durchbricht.

Is this the end?

Ich liebe Dich… doch ich zerbreche an Dir… der Situation… was soll ich tun?

Emotionaler Vampirismus

[Ich] Ich bin nicht “krank” seit es mich gibt. Ich bin krank weil ich  so oft kaputt gemacht wurde daß es mir irgendwann trotz aller  innewohnender Kraft zu schwer wurde mich wieder zusammenzusetzen.

[Er] Ich habe gelernt, dass jeder Mensch etwas ausstrahlt, das den komplementären Part anlockt. Und je mehr Du  Melancholie ausstrahltest, desto mehr erreichten diese Lockstoffe  solche Männer, die entweder selbst schwach waren und in Dir  jemanden sahen, die sie “trotzdem” haben können, oder aber charakterlich fragwürdige Personen, denen Integrität und  Aufrichtigkeit unwichtig waren.
Erstere waren es, die Dich  brauchten, Letztere die, die Dich benutzten. Mehr …

Dunkle Wasser

Steinern am Straßenrand liegend den Rhythmus der Schritte
bebend in meinem Blut, wühlend in meinem Kopf
und ich heb den Blick und alles was ich will ist: zurück.

Ins Dunkel aus dem ich kam und gemacht bin,
noch weit vor allem Anfang, kein Ende in Sicht,
doch das Schlagen in mir treibt mich weiter voran.

Dunstig wirbelnder Nebel unter achtlosen Füße
Tritt in den stiebenden schwarzen Schnee im Sommer
pulsierend zieht meine Bilis Kreise in denen ich mich selbst ständig dreh

und das Schlagen in mir, es tut weh, ich wollte damit könnten
Schwingen mich tragen, ich könnte es befreien, doch wirklich
falle ich doch nur hin-auf und weiter bis zum Aufschlag und dann sinke ich

gehe unter und bin wieder Stein - so brauch ich keine Luft
und muß nichts fühlen, die reißenden finsteren Wasser um mich
und das tobende Schlagen in mir, wer sieht mich schon hier?

Mehr …

Des Weges

So lang des Weges
und das Geröll unter den Füßen
vom steinigen Pfad
brach Herz mir und Knochen.

So lange einsam
inmitten der pilgernden Mengen
vom belanglosen Murmeln
war der Kopf mir schon schwer.

So lange kalt
von den grimmen Elementen
so heftig erschüttert
stak eisig in mir der Frost.

Und dann kamst Du.

Ich will nicht sagen
ich könnte schon fliegen
doch der Stein vom Herzen
erleichtert den Schmerz.

Ich wil nicht sagen
ich sei nicht mehr allein
doch die Stimmen sind
gnädig, bist Du nur bei mir.

Ich will nicht sagen
ich würde brennen
seit Du mir er-schienst,
doch verdammt, ich tu’s!

Gezwiebelte Schweinemedaillons mit Nudeln an Frühlingssoße und Gurkensalat

Gezwiebelte Schweinemedaillons mit Frühlingsnudeln und Gurkensalat

Gezwiebelte Schweinemedaillons mit Frühlingsnudeln und Gurkensalat

Rezept folgt…

Leiser Tod

Ich schreie lustvoll
wenn Du in mir bist
doch lautlos schreit es in mir
wenn Du nicht da bist.

Den Schmerz spreche ich aus
doch Du kennst keine Linderung
und in mir schreit es immer lauter
während Du ratlos verstummst.

Das Leid blickt aus mir
doch Du siehst blicklos in mich
und selbst wenn ich Dir Wege zeige
bleibt der Pfad unbeschritten.

Ich schreie vor Schmerz
er zerreißt mich
er frißt mich auf
er bringt mich um!

Ich werde erneut den Tod
durch Dich finden
und Du wirst nichts hören
denn mein Todesschrei ist stumm.

Schlaflos

Was klopft da
an die innenseite meines schädels
eine erbse die kullert
und keine spuren hinterlässt.

Was hämmert da
von innen an meine brust
ein herz das schlägt
und doch nichts bewegt.

Was pocht da
in meinen venen
blut das stetig tropft
und doch nichts höhlt.

Was stößt mich da
vor den dummen kopf
das brett das nichtmal
als brennholz taugt.

Ich verstehe meine welt nicht mehr.
Komme nicht mehr zur ruhe.
Klopfe und hämmere und poche
und stoße an die grenze des schlafes.

Weißglut

In mich gedrungen
die Hitze des Morgens
und die Wärme Deines Leibs

löschst mein Verlangen
mit dem Kalk der nachzeichnet
die Umrisse meines Seins

und das Wasser verbindet
untrennbar gierige Körper
salzig vor Lust und tropft

zeichnet vor was kommt
und umreißt was zerfällt
meine Selbstbeherrschung

meine Welt in Deinen Händen
mein Herz zwischen Deinen Zähnen
ich brenne und zehre von Dir

Wachs an beiden Enden
und eine Explosion die laut
von der Welten Enden hallt.

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Geschmacksrichtungen:

von süß-sauer (VISIONEN des Kommenden) über Tränen-salzig (TRAURIGKEIT des Jetzt)
bis hin zu ultimativ bitter (ERINNERUNGEN an Irrwege) - die Synästhesie meiner Welt